Interview mit dem Saturia Verlag

Liebe Leserinnen und Leser,

vor Kurzem hat uns der Saturia-Verlag angeschrieben, dessen Korrespondentin wir gleich zu einem Interview gebeten haben. Freut euch über die Vorstellung eines neuen Verlagsm der so neu gar nicht ist und schon seit zehn Jahren existiert. Bisher war er aber nicht in unserer Verlagsliste Fantasy.

Hallo Jacqueline, du bist Autorin, Herausgeberin und Korrespondentin des Saturia-Verlags. Wie bist du zu diesem Verlag gekommen?

Mein Co-Autor und ich suchten nach einem Verlag, der an unser Manuskript glaubt und uns in unserem Vorhaben, Autor zu werden, unterstützt. Natürlich kamen etliche Absagen von den großen Verlagen, wie man das ja so kennt. Deutsche Jungautoren werden von diesen kaum bis gar nicht unterstützt oder gefördert. Das ist schade, da sie so, wie ich finde, dem deutschen Kulturgut keine Chance geben.

Ein neuer Verlag … wie kam es dazu?

Unser Verlag existiert bereits seit mehr als zehn Jahren. Er gründet auf einer 190 Seiten umfassenden Autorenschule, die der Wirtschaftsautor und Gründer, Dieter König, für die ersten Mitstreiter verfasst hat. Sie enthält die wertvollen Vorträge, die den Interessierten auch in unserem Autoren-Forum (http://www.sarturia.com/forum/) zur Verfügung stehen. Und die befassen sich mit den erfolgreichen Schreibtechniken der alten Meister, an denen sich aufstrebenden Autoren auf jeden Fall orientieren sollten. Der Verlag selbst ist im Prinzip nur die Publikationsplattform des gemeinnützigen Fördervereins Sarturia Autorenschule e.V., dessen Zweck – wie der Name schon sagt – die Förderung von hoffnungsvollen Autoren ist, die ansonsten ihr Manuskript ohne Hilfe – und meist auch gänzlich ohne Lektorat – als Selfpublisher veröffentlichen müssten.

 

Was sind die größten Herausforderungen als neuer Verlag und wie meistert ihr sie?

Die größte Herausforderung war auf jeden Fall die interne Organisation. Ein Buch entsteht ja nicht über Nacht, und neue Autoren brauchen unbedingt selbstlose Hilfe. Es ist unglaublich viel Arbeit notwendig, um die Manuskripte begeisterter Autoren herauszubringen, deren Werke auch noch eine überdurchschnittliche literarische Qualität aufweisen sollen. Wir haben das Problem inzwischen gelöst, indem wir aus unseren hoffnungsvollen Autoren ehrenamtliche Mitstreiter rekrutierten, die von Natur aus Freude daran haben, anderen Autoren hilfreich unter die Arme zu greifen. Seit nunmehr sechs Jahren in Folge kann unsere Publikationsplattform deshalb zweistellige Zuwachsraten verzeichnen, und auch die Helfer sind inzwischen finanziell an diesem Erfolg beteiligt.

Auf welche Genres hat sich euer Verlag spezialisiert und warum?

Autoren, die mit unserer Hilfe ihr Erstlingswerk auf den Markt bringen, kommen mit allen möglichen Themen zu uns. Wir schauen ja nicht in erster Linie auf die Verkaufszahlen wie Publikumsverlage das tun. Bei uns zählt in erster Linie die literarische und inhaltliche Qualität der Publikation – und da können wir uns gar nicht auf irgendein Genre spezialisieren. Aber wenn ich es mir so überlege, dann überwiegen wohl Fantasy, Märchen und Science Fiction. Seit Neuestem findet auch die Horror-Sparte enormen Zuwachs.

Wie muss ein Buch sein, um bei euch verlegt zu werden?

Als Helfer in einer gemeinnützigen Einrichtung schauen wir zunächst natürlich nicht auf die Auslegung eines Buches, sondern allein auf die Autoren. Und – ganz ehrlich – jede Geschichte ist eine gute Geschichte; es kommt nur darauf an, ‚wie gut’ sie erzählt wird. Und da haben wir natürlich einen unschätzbaren Vorteil: Wir ‚helfen’ den Autoren beim Erzählen. Und da bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit sowohl die Autoren als auch die Helfer ständig dazulernen, können sich die Kritiken unserer Publikationen in letzter Zeit wirklich sehen lassen.

Was ist das Besondere eures Verlags? Was ist eure Vision?

Das Besondere an unserem Förderverein und seiner Publikationsplattform ist wohl der einmalige, ständig verbesserte Service, den wir bieten können. Denn wir coachen unsere Schützlinge besonders liebevoll und motivationsorientiert und zeigen ihnen dabei, anhand von Tipps und Vorschlägen, wie es ‚die Alten Meister’ angepackt haben könnten. Sie arbeiten dann selbständig an ihrem eigenen Stil, bis sie begeistert sind von ihren neuen Leistungen. Neulinge unterliegen bei uns keinerlei Kritik, auch keiner noch so gut gemeinten. Sie können schließlich selber entscheiden, was sich gut lesen lässt und was sie noch verbessern wollen. Das Ziel ist klar: Unsere Schützlinge sollen eines Tages auf eigenen Beinen stehen können und – wenn sie das wollen – anderen Neulingen unter die Arme greifen, so wie sie es selber erlebt haben. So hilft jeder jedem und Helfer, Autoren und Verlag gehen Hand in Hand. Das ist das A und O von Sarturia.

Stelle uns doch einige Bücher eueres Verlages kurz vor.

Da gibt es so viele: Am ehesten findet man einen Überblick in unserem Online-Buchkatalog unter http://sarturia.com/buch-shop/
Da stehen sowohl die Inhaltsangaben, als auch der Preis und das Treatment mit dabei.

Unser Verleger hat mir jedoch geraten, ein paar Worte über das Buch „Der Smaragdstern“ zu verlieren, das wahrscheinlich im Sommer diesen Jahres auf den Markt kommt. Das Buch ist in seinen Grundzügen bereits geschrieben, aber wir – mein Co Autor und ich – stecken noch eine ganze Menge Arbeit in das Manuskript, um es auf ein Niveau zu heben, an dem die Leser ihre Freude haben werden.

Es handelt von zwei magischen Wesen in einer magischen Welt, aus der sie mit einem Mal herausgerissen werden. In einer für sie fremden Umgebung müssen sie erst lernen mit den drohenden Gefahren umzugehen, wobei sie von einem gnadenlosen Despoten gejagt werden. Ob es ihnen gelingen wird, ihrem düsteren Schicksal zu entkommen, wird natürlich nicht verraten.  🙂

Wie behauptest du dich auf dem Buchmarkt als Autorin? Was sind deine persönlichen größtem Erfolge?

Ich bin selbst noch in den Startlöchern. Das Werk von meinem Co-Autor und mir ist ja gerade in der Mache.

Unsere Homepage: http://schattenblut-chroniken.weebly.com/   

Zusätzlich betreibe ich persönlich noch einen Blog, auf dem man unter dem Reiter ‚Bücher‘ auch meine anderen Projekte mitverfolgen kann. Dort sind dann neben den Covern kleine Leseauszüge abgebildet: http://j-f-eckert.weebly.com/

Was ist dein Rat an Leser? Was ist dein Rat an andere Autoren?

Mein Rat an die Leser: Erweitert euer Spektrum. Lest und unterstützt vor allem auch deutsche Autoren. Schließlich gibt es auch von ihnen spannende Geschichten zu lesen. Es lohnt sich, nach sogenannten Geheimtipps Ausschau zu halten. Glaubt mir, ihr werdet angenehm überrascht sein!

Mein Rat an andere Autoren: Schreibt, was ihr fühlt. Schreibt, was euch in diesem Moment durch den Kopf geht. Hört vor allen Dingen niemals auf, euch weiterzubilden, denn auch das Schreiben ist ein Handwerk, das erlernt werden muss. Und vor allem: Seid fantasiereich!

Und was wäre dein Rat an andere (kleine) Verlage?

Wie bereits erwähnt: Legt euer Augenmerk nicht nur nach Amerika und auf die altbekannten Autoren. Und schließt euch zusammen. Denn wir wollen ja alle nur eins: Die Leser mit tollen Geschichten bezaubern.

Gibt es sonst noch etwas, das du unbedingt erwähnen möchtest?

Ich wünsche mir, dass wir, junge Autoren, zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Daher gehe ich gerne als gutes Beispiel voran bzw. schließe mich diesem an. Denn vor allem begeisterte Autoren, denen man gerade geholfen hat, ihr Werk auf ein hohes Niveau zu bringen, die überschlagen sich fast vor Dankbarkeit und Begeisterung, weil man ihnen eine Chance gibt! Und das ist das Tolle an Sarturia.

Aber Schreiben ist ja auch ein Kunsthandwerk. Und Künstler sind nun mal etwas ganz Besonderes. Vielleicht findet ja der eine oder andere seinen Weg zu uns. Wir werden uns selbstverständlich gut um ihn kümmern. 🙂

Danke für das Interview. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Vielen Dank!

Jacqueline F. Eckert
Autorin, Herausgeberin und Korrespondentin
Homepage: http://schattenblut-chroniken.weebly.com/
Blog: http://j-f-eckert.weebly.com/

 

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