Nozomu Tamaki: Dance in the Vampire Bund (Manga Rezension)

5 von 5 Sternen

 

Meine Meinung zur Manga-Reihe

Dance in the Vapire Bund

(Band 1 bis 2 bzw. 1-4)

Inhalt von „Dance in the Vampire Bund“

Der Manga  „Dance in the Vampire Bund“ von Nozomu Tamaki hätte eigentlich besser „Mina Tepes – Prinzessin der Vampire“ heißen sollen. Denn die Vampirprinzessin hat einfach so viel Charisma und Persönlichkeit, dass sie DIE Figur des Mangas schlechthin ist. Wenn ihr Mina Tepes erst kennengelernt habt, werdet ihr sie garantiert nie vergessen!

Aber worum geht es in „Dance in the Vapire Bund“ eigentlich? Nun, die provokante Vampir-Prinzessin Mina Tepes hat große Pläne: Sie erlässt Japan seine Staatsschulden, dafür aber will sie eine Insel von Japan haben, um dort ein Reich für Vampire zu gründen. Das gefällt den Staatsmännern Japans natürlich nicht. Dass die Vampire so viel Geld haben, ist zwar schön und gut, aber sie beugen sich den politischen Forderungen von Mina Tepes nur ungern – und Mina Tepes geht nicht unbedingt nett vor, wenn man ihr eine Bitte anschlägt, die im Grunde ein kompromissloser Befehl ist … – Dabei sieht sie äußerlich aus wie ein 12jähriges Mädchen, allerdings keineswegs unschuldig, sondern vielmehr wie eine richtige Göre …

Doch auch in ihren eigenen Reihen hat die Vampirin Mina Tepes Feinde – hochrangige Adlige, die Mina Tepes ihre Rolle als Königin der Vampire nicht abnehmen und die Lage vielmehr umdrehen: Mina Tepes müsse in Wirklichkeit ihnen gehorchen … Üble Attentate, aber auch demütigende körperliche Gemeinheiten sollen die kleine Vampirkönigin dazu bringen, sich den Vampirfürsten zu beugen …

Mina Tepes Leibwächter Akira ist dagegen wesentlich unscheinbarer als die Vampirprinzessin. Optisch fällt er für eine Mangahelden nur durchschnittlich aus und auch charakterlich hat er nicht so viel Profil wie Mina Tepes. Allerdings ist Akira ein Werwolf und vor diesem Hintergrund passt sein Aussehen wieder gut zu seiner Rolle.

Meine Bewertung von „Dance in the Vampire Bund“

Mit Mina Tepes holt ihr euch einen Manga, der nicht nur eine erstklassige Story, sondern auch erstklassige Zeichnungen  bietet. Die Ausgabe, die ich von „Dance in the Vampire Bund“ gelesen habe, ist übrigens auch als Buchprodukt etwas ganz besonderes: Das Manga-Buch von Nozomu Tamaki ist etwa doppelt so groß wie ein normaler Manga und auch doppelt so dick und die Ränder der Seiten sind rot bemalt, sodass das Manga-Buch im Regal schön blutig aussieht. Und das ist wirklich ein Manga, der es wert ist, in diesem großen Format gedruckt zu sein (es sind übrigens zwei Bände in einem). Die Zeichnungen haben konstant hohe Qualität, das gilt sowohl für die Figuren als auch für die Hintergründe. Richtig etwas zum Anschauen!

Der Zeichenstil passt auch wunderbar zur Vampiratmosphäre. Wenngleich der Manga ein Mädchen-Manga ist, hat er auch Elemente, wie man sie aus Action-Filmen kennt – und für einen Mädchen-Manga sind die Mädchen und Frauen hier auffällig erotisch dargestellt. Soll heißen: Jede erwachsene Frau im Manga hat einen prallen Busen, dass ihr der Anzug fast platzt, und einen knackigen Hintern gibt es ebenfalls dazu. Überhaupt liegt so eine Art künstlicher Plastikglanz auf den Figuren, was aber sehr gut zum Flair dieses Mangas passt.

Mina Tepes ist gewiss nicht der Typ von Mädchen, das man als Mitschülerin mögen würde. Im Grunde ist diese ca. 12-jährige, viel zu selbstbewusste und egoistisch anmutende Lolita jemand, der sowohl Mädchen als auch Jungen ganz schön zu schaffen machen kann – und als Mina Tepes während der Story als ganz normale Schülerin getarnt in eine Menschenschule kommt, merkt man das auch. Zudem ist Mina Tepes ziemlich schamlos. Während sie sich bei formellen Anlässen in hautenge Gohtic-Kleider quetscht, um ihre Macht zu demonstrieren, posiert sie in der Freizeit ziemlich gern splitterfassernackt an allen möglichen Orten. Die Cover von „Dance in the Vampire Bund“ geben einen sehr guten Eindruck, was für ein Typ von Vampirmädchen uns da im Manga erwartet. Und das Aussehen spricht Bände, denn so lieb und nett ist sie wirklich nicht.

Dennoch hatte ich Mina Tepes ausgesprochen gern beziehungsweise gerade durch ihre provokative Art ist sie eine extrem interessante Figur. Der Werwolf Akira ist auch ganz okay, aber er hat nichts sooo Besonderes an sich. Allerdings gehört das auch zum Konzept von Nozomu Tamaki, denn man muss ja einen Kontrast zu der Vampirkönigin Mina Tepes bilden.

Fazit zum Manga

Wer ein Manga-Fan oder konkret ein Fan von Vampir-Mangas ist, der kommt um „Dance in the Vampire Bund“ von Nozomu Tamaki nicht herum. Bereits in der optischen Aufmachung kommt dieser Manga wie DER Vampir-Manga schlechthin einher. Und hier haben wir einen Vampir-Manga, der eine derart hochwertige Aufmachung wirklich verdient hat. Eine straff erzählte und gut konzipierte Story trifft auf gute Zeichnungen, deren Stil in Erinnerung bleibt. Dieses Manga-Buch darf man durchaus nach seinem Umschlag beurteilen.

Einziger Kritikpunkt bleibt für mich der Titel. Die Vampirprinzessin Mina Tepes werde ich sicherlich nie vergessen, aber mit dem Titel „Dance in the Vampire Bund“ werde ich in einem Jahr vielleicht nichts mehr anfangen können, wen ich ihn in der Liste meiner gelesenen Mangas erblicke. Selbst als ich den Manga längst genial fand, fragte ich mich noch: „Wie zum Kuckuck heißt dieses Buch, das ich lese, eigentlich?“

Und wie fandet ihr diesen Manga? Hinterlasst doch euer Statement als Kommentar in diesem Blog!
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