Yumi Hotta: Hikaru no Go (Manga Rezension)

5 von 5 Sternen

Meine Meinung zum Manga

Hikaru no Go

(Band 1 bis 13)

Inhalt von „Hikaru no Go“

Für Nicht-Japaner mag der Titel „Hikaru no Go“ erstmals seltsam klingen und auch das Cover scheint erst mal wenig über den Inhalt zu verraten – es sei denn, ihr kennt zufällig das Spiel „Go“. Ihr kennt es nicht? Keine Sorge, ihr braucht euch nicht für eure Allgemeinbildung zu schämen. Aber sicherlich kennt ihr Schach. Für die Japaner ist Go in etwa das, was für uns Schach ist – wobei auch die Japaner Schach kennen. Die japanische Variante heißt Shogi und im Manga „Hikaru no Go“ wird immer wieder mal gestritten, ob Schach (Shogi) oder Go das coolere Spiel sei.

Der Manga beginnt damit, dass der Junge Hikaru auf dem Dachboden seines Großvaters ein Go-Brett findet, aus dem der Go-Meister Sai als Geist emporsteigt in traditioneller japanischer Tracht. Durch Sai entwickelt Hikaru schon bald Interesse an dem Brettspiel Go, das er bisher als Spiel für alte Leute abgetan hatte.

Zusammen mit Hikaru lernen wir als Leser die Grundregeln des Go-Spiels. Im Grunde geht es einem wie Hikaru, dass man das Go-Spiel mit der Zeit immer interessanter findet oder sich sogar selbst ein Go-Brett besorgt und zu spielen versucht. Go hat recht einfache Regeln – auf der anderen Seite sind die Strategien und Zugmöglichkeiten noch umfangreicher als beim Schach.

Im Verlauf der Manga-Serie „Hikaru no Go“ spielt Hikaru gegen alle möglichen Gegner von Amateuren, Club-Spielern und Semi-Professionellen bis hin zu Profis wie den Dans. Am Anfang von „Hikaru no Go“ staunen viele Gegner über Hikarus scheinbares Talent. Hikaru scheint die formellen Gepflogenheiten beim Go nicht kennen, sich also als Laie zu outen, aber wie ein Profi zu spielen. Was die Gegner nicht wissen: Hikaru führt nur die Züge aus, die ihm Sai vorgibt, und Sai kann nur Hikaru sehen.

Besonders imponiert Hikaru mit seiner scheinbaren Spielkunst dem gleichaltrigen Jungen Akira, der trotz seines jungen Alters als echtes Talent gilt, sehr hart trainiert und sich bereits einen Namen bei den Professionellen gemacht hat. Als Akira auf Hikaru trifft, kann Akira nicht glauben, was er bei dem naiven Nobody Hikaru für ein brillantes Spiel sieht (natürlich hat Sai ihm geholfen).

Das Treffen verändert für beide Jungen etwas und weckt bei beiden einen hohen Ehrgeiz. Akira will endlich hinter Hikarus Geheimnis kommen und Hikaru möchte nicht länger nur durch Sai gewinnen, sondern Akira aus eigener Kraft schlagen können. Ein langer Weg für Hikaru beginnt, denn er steht noch ganz am Anfang seiner Go-Spieler-Karriere, während Akira schon so viele Jahre geübt hat. Kann er ihn jemals einholen? Die Schul-Gruppen zu Go sind für Hikaru zumindest ein Anfang …

Meine Bewertung von „Hikaru no Go“

„Hikaru no Go“ von Yumi Hotta ist ein außerordentlich spannender „Strategie-Manga“. Trotz so vieler Bände werden die Go-Partien mit Hikaru, Sai, Akira sowie vielen weiteren Charakteren und Herausforderern nie langweilig. Der Mangaka sorgt für Entwicklung in der Story und gestaltet spannende Go-Duelle sowie Turniere, bei denen man ernsthaft mitfiebern kann. Zusätzlich versteht er es, die Begeisterung für Go zu wecken und man lernt einiges an Spieltaktiken. Wie bereits gesagt, ist Go ein ähnliches Strategiespiel wie Schach.

Die Hauptfiguren Hikaru, Sai und Akira sind so gestaltet, dass ich sie schnell sympathisch und interessant fand und sie mir noch lange in Erinnerung blieben. Auch viele Nebenfiguren können Interesse wecken.

Die Qualität der einzelnen Bände von „Hikaru no Go“ bleibt auch bemerkenswert konstant hoch, sowohl was die Originalität der Story betrifft als auch die Zeichnungen (Figuren und Hintergründe). Der Mangaka Yumi Hotta verliert nie die Lust an der Geschichte.

(Die späteren Bände von „Hikaru no Go“ hatte ich in der Anime-Version zu Ende geschaut.)

Fazit zum Manga

Ein sehr spannender Manga mit intelligenten Wettkämpfen und Charakteren, die in Erinnerung bleiben. Ich kann „Hikaru no Go“ auf jeden Fall empfehlen. Alle Manga-Leser, die grundsätzlich offen für verschiedene Manga-Genres sind, solange sie nur gut gemacht sind, sollten sich „Hikaru no Go“ von Yumi Hotta nicht entgehen lassen. Der kleine Hikaru mag den Eindruck wecken, als ist der Manga nur was für Jüngere, aber wer Mangas nicht primär liest, weil er darin hübsche Mädchenschwarme oder heroische Schwertkämpfer bewundern kann, sondern eine interessante Story erwartet, der sollte Yumi Hottas „Hikaru no Go“ lesen.

Und wie fandet ihr diesen Manga? Hinterlasst doch euer Statement als Kommentar in diesem Blog!

 
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