Akira Himekawa: „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” (Band 2) (Manga Rezension)

3 von 5 Sternen

Meine Meinung zur Manga-Reihe

The Legend of Zelda. Ocarina of Time

(zu Band 1 von 2 Bänden)

Inhalt von „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” (Band 2)

Der zweite Manga „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” von Akira Himekawa setzt da an, wo auch beim gleichnamigen Zelda-Spiel von Nintendo die „zweite Zeit“ im Spiel beginnt:

Der Feen-Junge Link ist nun erwachsen und macht sich mit Schwert, Schild und seiner Fee Navi auf, um die sieben Weisen aus den Tempel n zu befreien (die Weise des Waldes, den Weisen des Feuers, die Weise des Wassers usw.). Und nebenbei gilt es andere Dinge zu regeln, etwa Malon und die Lon-Lon-Farm vom Farmer Basis zu befreien.

Wie im ersten Manga-Bald von „The Legend of Zelda. Ocarina of Time”, so konzentriert sich Akira Himekawa auf die Handlung und minimiert Kämpfe mit dunklen Kreaturen aufs Allernotwendigste oder streicht sie ganz.

Zum Schluss folgt dann der Endkampf gegen Ganondorf. Wer hofft, dass der Mangaka wenigstens hier einen Kampf entfaltet, der dem Finale des Zelda-Spiels auch nur annähernd würdig ist, der wird einmal mehr bitter enttäuscht. Schade. Wie ich bereits in meiner Rezension zum ersten Teil des Mangas „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” schrieb, bin ich kein großer Fan von Kampfszenen, aber hier zum Schluss hätte selbst ich sie mir gewünscht. Da ein grandioses Finale fehlt, kann man auch nicht mit einem grandiosen Gefühl aus diesem Manga rauskommen.

Meine Bewertung von „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” (Band 2)

Wer den ersten Band vom Manga „The Legend of Zelda. Ocarina of Time“ mochte, der wird sicher auch den zweiten teil mögen. Oder andersrum: Wer schon von Teil 1 des Zelda-Mangas nicht begeistert war, der erlebt hier auch keine Steigerung.

Weiterhin bleibt positiv, dass Akira Himekawa sich im Zelda-Manga auf die Story konzentriert statt auf die Monsterkämpfe. Im Vergleich zum ersten Band nimmt sich der Mangaka noch mehr Freiheiten für eigene Ideen heraus, was bei mir ebenfalls gut ankam.

Der Manga punktet an den Stellen, wo Link und Shiek aufeinandertreffen. Auch die Hexen Koumne und Kotake sind gut in den Zelda-Manga integriert und die Befreiung von Malon und der Lon-Lon-Farm zählt ebenfalls zu den interessanteren Stellen in der Mangaversion von „Zelda – die Okarina der Zeit“.

Nicht so gut fand ich dagegen die Idee um die Drachin Volvagia herum. Diese Idee wurde auch nicht genug vorbereitet.

Was mich aber am meisten störte und wofür ich fast noch einen Stern abziehen würde: der Schluss. Nicht nur, dass der Mangaka sich kaum Zeit für das große Finale nimmt – nein, nach dem „Mini-Finale“ hat er sogar noch reichlich Zeit, zwei Bonusgeschichten zum Horror Kid und zu einer Art Vogelmensch (die man aus Zelda – The Wind Waker kennt) in aller Ausführlichkeit auszubreiten. Ich persönlich fand diese Geschichten eher langweilig. Diese vielen kostbaren Seiten hätte man definitiv verwenden sollen, um die Hauptgeschichte von „The Legend of Zelda – Ocarina of Time“ zu erzählen. Ich verstehe diesen Unfug auch nicht wirklich. Auch die Bonusgeschichten sind schließlich zeichnerische Arbeit, da steht wohl kaum weniger Zeit drin. Und Bonus ist gut, wenn man das Gefühl hat, dass es wirklich EXTRA-Seiten sind, aber Fehlanzeige. Diese Bonusstorys gehen zulasten der Hauptstory und das kann man auch knallhart an der Seitenzahl der Zelda-Mangas sehen: Teil 1 und Teil 2 von „Die Legende von Zelda – die Okarina der Zeit“ haben gleich viele Seiten, nämlich  192.

Zeichnerisch ist der zweite Band etwa auf dem Niveau wie Akira Himekawas erster Teil von „The Legend of Zelda. Ocarina of Time”. Der Autor liefert zeichnerisch und bei der Bild-Organisation konstante Qualität und macht es sich nicht leicht, indem er „große weiße Bilder“ oder ähnliche Tricks versucht, die man aus manchen Mangas leider kennt.

Fazit zum Manga

Wie schon Bald 1 dieses Zelda-Mangas, so ist auch Band 2 von „The Legend of Zelda. Ocarina of Time” höchstens Zelda-Fans zu empfehlen und auch das nur mit einigen Vorwarnungen. Band 2 überzeugt am Start und im Mittelteil, während das Ende schwach ausfällt und zwei eher langweilige Bonusgeschichten folgen. Aber wer neugierig ist, wie ein Mangaka den zweiten Teil des grandiosen Videospiels interpretiert und als Manga umsetzt, der findet es mit diesem Manga heraus.

Wer das Videospiel Zelda nicht kennt, kann den zugehörigen Manga dagegen getrost verpassen.

Und wie fandet ihr diesen Manga? Hinterlasst doch euer Statement als Kommentar in diesem Blog!
 
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