Interview mit Tina Alba, Autorin von „Feuersänger“ und dem Volk der Nithyara

Reihe: Interviews mit Autoren

— heute zu Gast: Tina Alba, Autorin von Feuersänger

… und wieder stellt sich eine Fantasyautorin in diesem Blog vor. In Ihrem Werk „Feuersänger“ erwartet euch das neue Volk der Nithyara.

Hallo Tina, du schreibst über das Fantasyvolk der Nithyara. Erzähle uns doch, wer die Nithyara sind und was das Besondere an diesem Fantasyvolk ist. Was haben die Nithyara mit uns Menschen gemeinsam und wo gibt es wichtige Unterschiede?

Nithyara haben mit Menschen im Grunde genommen nur die „äußere Form“ gemeinsam, und auch hier ähneln sie eher Elfen. Sie sind kleiner und zarter als Menschen, eleganter, wendiger und schneller.  Nithyara sind nachtaktiv (was mir beim schreiben das eine oder andere Problemchen beschert hat, weil wir Menschen ja doch eher Tagtiere sind) und sehen sehr gut im Dunkeln.
Nithyara nennen sich selbt „Kinder der Sterne“, was auf ihren Schöpfungsmythos zurückgeht. Sie stammen von Dunkelelfen ab, die von der Göttin der Sterne und dem Gott des Mondes zu sich gerufen wurden. Aus diesem einen Dunkelelfenpaar, das die Götter sich erwählten, entstand das Volk der Nithyara. Nithyara leben in kleineren Gruppen aus Familienzusammenschlüssen. Sie sind einander sehr verbunden und brauchen die Nähe der anderen wie die Luft zum atmen. Nityara wählen nur selten einen Partner für das ganze Leben, und wenn es doch geschieht, dann sind sie trotz ihrer Partnerschaft eher freizügig. Nithyara kennen das Konzept der monogamen Ehe nicht. Gleichgeschlechtliche Paare werden bei ihnen nicht verachtet. Sie kennen in der Liebe kein Falsch oder Richrig. Sie kennen nur Liebe.

In welche Romanstory ist das Volk der Nithyara verwickelt?

In meinem Roman „Feuersänger“ geht es um einen jungen Nityhara mit genau diesem Namen. Er verliert in einer einzigen Nacht seine gesamtze Familie, seine Freunde, seinen Lehrer, als sein Dorf von Dämonen überfallen und ausgelöscht wird. Feuersänger erhält einen letzten Auftrag von seinem sterbenden Lehrer – er soll andere Nithyara-Clans finden und sie vor der Bedrohung durch die Schattendämonen und ihre Meister, die Nachtelfen, warnen und einen Weg finden, wie man sie bekämpfen kann, denn die Schattendämonen können den Nithyara Scchlimmes antun: mit ihrer Kälte lassen sie das Lebensfeuer der Nithyara verlöschen.Feuersänger macht sich auf und findet andere Nithyara. Er wird in einen neuen Clan aufgenommen und bekommt einen neuen Lehrer. Ein Legendenbewahrer wird sein bester Freund und schließlich sein Seelenbruder. Zusammen mit seinem Lehrer und seinem Seelenbruder findet Feuersänger tatsächlich einen Weg, gegen die Schatten zu kämpfen, allerdings kostet ihn die Sicherheit seines eigenen Volkes einen sehr hohen Preis. Wie die Geschichte doch noch zu einem guten Ende findet, lest ihr am besten selbst.

Wie würdest du den Protagonisten aus dem Volk der Nithyara charakterisieren? Was sind seine Fähigkeiten, seine Stärken und Schwächen?

Feuersänger ist zu beginn der Geschichte jung und impulsiv. Der Verlust seines Clans hat ihn verbittert und raubt ihm im ersten Moment alle Hoffnung, aber Feuersänger ist auch ein sehr starker Charakter, der immer einen Weg findet, mit seinem Schmerz fertigzuwerden. Für einen Nithyara ist Schmerz und Leid wie das Feuer eines Schmiedes, der ein Schwert schmiedet. Das Eisen glüht und windet sich unter dem Hammer, aber wenn das Schwert fertig ist, dann ist es stark und scharf. Feuersängers große Schwäche ist seine Ungeduld. Er will immer alles sofort. Oder am besten schon gestern.

Was hat dir als Inspiration für die Nithyara gedient?

Ein Rollenspiel mit Freunden und die Comics „Abenteuer in der Elfenwelt“ von Wendy und Richard Pini.

Ich habe gelesen, du schreibst gerne Erotic Fantasy bzw. Homoerotic Fantasy. Was macht die Kombination aus Fantasy und Erotik für dich so reizvoll? Und wo liegt der Reiz bei Homoerotik?

Ich schreibe gern Fantasy, weil ich, wenn ich meine eigenen Welten erschaffe, nur an meine eigenen Regeln gebunden bin. Ich kann Orte erfinden und Namen, ohne mich dabei an real existierenden Orten zu vergreifen. Fantasy und Erotik habe ich nicht bewusst kombiniert, es ergab sich einfach. Ich lese gern knisternde Geschichten und schreibe, was ich selbst gern lesen würde.Auf die Homoerotik bin ich über verschiedenste Slash-Fandoms gestoßen. ich habe gute udn weniger gute Geschichten gelesen, schließlich selbst ein wenig herumprobiert und mit dem Thema gespielt und festgestellt, es macht mir Spaß.

Ist Erotik zwischen Fantasyvölkern in deinen Storys anders als zwischen Menschen? Wo liegen die Unterschiede, hast du ein paar Beispiele?

Ich denke, das kommt ganz auf das Fantasyvolk an. Meine Nithyara haben ein ganz eigenes Verhältnis zu Erotik. Sie berühren einander sehr gern und es kann schnell geschehen, das aus dem gegenseitigen Berühren mehr wird. Nithyara sind sehr körperbewusste, sehr sinnesbewusste Wesen, die mit all ihren Sinnen leben und genießen. Um sich ein Bild von den Nithyara zu machen, wäre es am einfachsten, „Feuersänger“ zu lesen. Ein kleiner Hinweis noch zum Schluss: Das Buch gibt es im Buchhandel nicht mehr, aber Interessierte können es bei mir direkt bekommen. Am besten einfach eine Mail an tina@tina-alba.de schicken, weitere Informationen kommen dann. Das Buch kostet 15 Euro, Porto und Verpackung inklusive.

Über Bestellungen würde ich mich sehr freuen.

Danke für das Interview und noch viel Erfolg als Autorin!

Website von Tina Alba

Das Interview führte Annira Falter, Autorin von „Astarian„.

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