Interview mit Angela Planert, Autorin von „Flügel der Dunkelheit“

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Reihe: Interview mit Autoren

— heute zu Gast: Angela Planert, Autorin von „Flügel der Dunkelheit“

1. Hallo Angela, stelle dich uns doch kurz vor und was für Werke du im Fantasybereich schreibst.

Angela Planert: Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Meine ersten Geschichten schrieb ich bereits zu Grundschulzeiten. Intensiv schreibe ich seit 2003, was ich nicht zuletzt dem Umzug aus der Stadt und meinen Kinder zu verdanken habe, die meine kreative Seite wieder zum Vorschein brachten.

Bisher gibt es fünf selenorische Bücher, Nummer sechs -übrigens meine Lieblingsgeschichte- ist in Arbeit. Diese Bücher lehnen unserem Mittelalter an. Das Fantastische an ihnen sind lediglich die rote sowie die weiße Mondenergie, die einigen auserwählten Personen besondere Fähigkeiten verleihen.

Das Buch „Drachenseele“ und „Flügel der Dunkelheit“ lässt sich trotz dem Fantastischen sehr gut auch in die Gegenwartsliteratur einordnen.

2. Was ist das Besondere an deinen Romanen? Warum sollten wir sie unbedingt lesen?

Angela Planert: Das besondere ist die Verknüpfung aller selenorischer Romane, die durch wechselnde Protagonisten durch Ereignisse, Orte und vertraute Personen miteinander verbunden sind. Man trifft also die Hauptfigur aus „Felis Vigor“ vielleicht auch in „Agoniten“ wieder. Es ist eine Welt, die durch die Mondkräfte bestimmt wird und eine ganz eigene Atmosphäre hat, die sich auch in den die selenorischen Schriftzeichen vorsetzt.

Aber auch „Drachenseele“ sowie der Vampirroman „Flügel der Dunkelheit“ wird von den Leser als „überraschend anders“ beschrieben, ein guter Grund sie unbedingt zu lesen, um sich selbst ein Bild zu verschaffen.

3. Was sind deine größten Herausforderungen beim Schreiben?

Angela Planert: Die größte Herausforderung ist in meinen Augen das Überarbeiten, vor allem aber das Finden sämtlicher Fehler. Selbst nach dem zehnten Mal durchlesen, stolpere ich immer noch über kleine Fehler.

4. Was finden Leser an deinen Werken besonders gut?

Angela Planert: Der Leser, der Vampir-Romane oder Drachen-Romane kennt, geht mit einer bestimmten Erwartung an das Lesen heran. Diese Erwartung wird in meinen Geschichten nicht erfüllt. Meine Bücher überraschen den Leser mit einer anderen Sichtweise. Bei Drachenseele wird die Mischung aus Drachen-Roman und Gegenwartsliteratur als positiv beschrieben. Bei den selenorischen Romanen sind es zum Beispiel fehlenden Fabelwesen, die such bei richtigen Fantasy-Fans Beachtung finden.

5. Hast du auch mit Kritik kämpfen müssen? Wie begegnest du ihr?

Angela Planert: Natürlich gibt es nicht nur positive Meinungen, dazu sind die Geschmäcker doch zu unterschiedlich. Kritischen Meinungen sind für mich auch eine Art Wegweiser, die Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Beim nächsten Überarbeiten geht man vielleicht mit anderen Augen an die Angelegenheit heran.

6. Was tust du alles, um deine Werke bekannter zu machen? Welche Aktionen brachten bisher Erfolg?

Angela Planert: Wer noch keinen bekannten Namen hat, der hat es auf dem heutigen Büchermarkt nicht leicht. Ich bemühe mich durch Lesungen sowie durch das Internet, also Twitter, Facebook & Co meine Werke zu verbreiten.

Viel Erfolg hatte ich im Juni mit einer Aktion zu „Drachenseele“ die ich einen Tag lang kostenlos angeboten habe. Wochenlang fand man danach das Buch in den oberen Plätzen der Bestsellerliste von Amazon wieder.

Bei dem Buch „Auronja“ blieb ein vergleichbarer Erfolg aus.

Eine Bestätigung, dass diese kostenlosen Aktionen keine Garantie für den Erfolg ist. 

Im Dezember soll voraussichtlich „Drachenseele“ als Hörbuch erscheinen, auch hier sehe ich wieder einen Bereich, mehr Leser oder besser Hörer anzusprechen.

7. Als unbekannte Autorin hat man es in vielerlei Weise schwer. Was findest du, sollte sich in der Buchbranche ändern, um es neuen Autoren leichter zu machen?

Angela Planert: Ich meine, es hat sich bereits einiges geändert. Durch die Eröffnung des elektronischen Buches bei Amazon im Mai 2011 sind Möglichkeiten entstanden, von denen ich nicht mal geträumt habe. Früher war die Verlagssuche mühsam, zeitraubend und kostspielig obendrein. Heute gibt es das Internet, Amazon, e-beam, smashwords ect.

Leichter als heute hatten es Schriftsteller eigentlich noch nie, damit ist allerdings auch der Buchmarkt derartig explodiert, dass es wiederum für den Leser schwierig wird, sich durch zu finden.

8. Wie siehst du deine bisherige Karriere als Schriftstellerin insgesamt und was sind deine weiteren Pläne?

Angela Planert: Mein erstes von handgeschriebenes Werk aus der Zeit, als ich die vierte Klasse besucht habe, trägt den Titel „Der Schriftsteller“. Seit Juli diesen Jahres bin ich hauptberuflich Schriftsteller, konnte also damit mein Kindheitstraum erfüllen.

Wenn ich zurückblicke dann gab es mit dem Einstieg im Juli 2011 von „Drachenseele“ bei Amazon einen riesigen Satz nach vorn. Mein Werk wurde gelesen und verbreitete sich zusehends. Eine Entwicklung mit der ich sehr zufrieden bin.

Meine Pläne? Durch die Rückgabe der E-Book Rechte meinen ersten vier Romanen die im Amicus Verlag erschienen, bin ich zur Zeit am Überarbeiten. Alle vier Bücher sollen ebenfalls als E-books meinen Lesern zur Verfügung stehen. Dann habe ich noch einen Thriller, einen angefangenen Science-Fiction-Roman ect. Es gibt also noch jede Menge zu tun.

Website von Angela Planert

Blog  von Angela Planert

Vielen Dank für das Interview und noch viel Erfolg als Autorin!

Das Interview führte Annira Falter, Autorin von „Astarian„.

 

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