Nanae Chrono: Peace Maker (Manga Rezension)

2 von 5 Sternen

Meine Meinung zur Manga-Reihe

Peace Maker

(Band 1 bis 5)

Inhalt von „Peace Maker“

Der Titel des Mangas „Peace Maker“ von Nanae Chrono mag humorvoll verrückt anmuten, allerdings bietet der Manga nicht allzu viel Humor. Der Manga erzählt von dem jungen Tetsu, der 15 Jahre alt ist, aber wie ein zehnjähriger Knirps aussieht. Er will der Samurai-Gruppe der Shinsengumi beitreten, um dort den Umgang mit dem Schwert zu lernen – mit dem Ziel, seinen ermordeten Vater zu rächen.

Tetus hat es nicht leicht bei den Shinsengumi, besonders wegen seiner Kleinwüchsigkeit, aber auch sonst fehlen ihm die nötige Härte und Stärke.

Meine Bewertung von „Peace Maker“

Der Manga „Peace Maker“ greift einen klassischen Konflikt von jungen Kämpfern auf: Einerseits wollen sie kämpfen können, andrerseits gefällt ihnen das Blutvergießen und Töten nicht. Die ersten zwei Bände der Manga-Reihe haben mein Interesse geweckt, aber dann mitten in Band drei und später konnte ich der Story nicht mehr wirklich folgen und das, obwohl ich die Bände hintereinander gelesen habe. Mich hat die Story auch zunehmend weniger interessiert, ich hatte den Eindruck, dass vielversprechende Konzepte, die man in Band 2 noch spüre konnte, untergehen. Weder auf der Ebene von Story und Dialogen noch auf der zeichnerischen Ebene hatte ich wirklich den Durchblick. Viele Kampfszenen sind weder angenehm klar gezeichnet noch sind die Kämpfe besonders intelligent gestaltet. Die hinteren Bände bekommen von mir nur einen Stern, während die ersten 3-4 bekommen.

Ich hatte auch den Eindruck, dass Tetsu immer mehr in den Hintergrund geriet. Auf der anderen Seite tauchten allerhand „fremde“ Figuren auf, die ich so schnell nicht in der Story verorten konnte. Überhaupt suchte ich irgendwann ein Ziel der Handlung, irgendwie war es ein verwirrendes Leseerlebnis. Ich denke, man hätte Tetsu und seine Schwert-Übungen sowie sein Leben unter den Shinsengumi in den späteren Bänden mehr in den Vordergrund stellen sollen.

Ein ähnlicher Manga – und zumindest nach meinem bisherigen Eindruck besser – ist „Kenshin“ von Nobuhiro Watsuki. Die Protagonisten Tetsu und Kenshin haben sogar gewisse Ähnlichkeiten im Aussehen. Im Vergleich zu „Peace Maker“ fand ich sogar „The Legend of the Sword“ noch besser. Da haben mich die Kämpfe zeichnerisch mehr angesprochen und ich wusste mehr, was los ist.

Die Reihe „Peace Maker“ soll übrigens der Auftakt zur Reihe „Peace Maker Kurogane“ sein. Über diese Manga-Reihe kann ich (noch) nichts sagen, vielleicht ist sie ja besser.

Mein Fazit zum Manga

Ich kann „Peace Maker“ nicht empfehlen, schon gar nicht jenen, die Mangas eher querbeet lesen und quer durch die Manga-Genres nach Perlen suchen. „Peace Maker“ bietet auch nicht das gewisse „besondere Etwas“, zumindest ich konnte es nicht entdecken.

Und wie fandet ihr diesen Manga? Hinterlasst doch euer Statement als Kommentar in diesem Blog!

 

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