Über 300 Fantasy-Romane gelesen – Bücher, die man wieder vergisst

Hallo liebe Leser,

dann möchte ich nach einer längeren Sommerpause mal wieder etwas von mir berichten. Wie immer, bin ich viel am lesen und füge meiner Excel-Tabelle neue gelesen Titel hinzu (meist Fantasyromane, aber auch Science Fiction und in letzter Zeit viele Mangas). Diese Liste hat zurzeit etwa 350 Titel (dazu kommen zahlreiche Mangas und viele unverzeichnete Titel aus den „Vor-Excel-Zeiten“) und bisweilen schreibe ich das auch gerne in meine Autorenvita:

„Annira Falter hat schon über 300 Fantasyromane gelesen.“

Tja nun … das stimmt ja auch, meine Excel-Tabelle ist für mich selbst der Beweis. Aber … wenn ich ehrlich bin, stehen da in der Tabelle mehrere Fantasyromane, wo mir weder der Titel noch der Name des Autors etwas sagt. Ich erinnere mich nicht mehr dran … Manchmal recherchiere ich sogar bei Amazon und hoffe, dass der Anblick des Covers oder des Klappentextes mir auf die Sprünge hilft.

Fantasybücher, an die man sich nicht erinnert

Manchmal frage ich mich, ob meine „vergessenen“ Fantasybücher „eher gut“ oder „schlecht“ waren. Klar, sie waren nicht so gut, dass ich mich an sie erinnere und sie zu meinen Lieblingsbüchern aufnehme. Aber sie konnten auch nicht zu den Top Flops gehören, denn besonders schmerzhafte Leseerlebnisse vergisst man so schnell auch nicht.

Wobei ich mir vorstellen könnte, dass auch die Berühmtheit des Titels da zur Erinnerung beiträgt. Ich habe zum Beispiel mit „Perry Rhodan“ (Band 4) oder mit „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury schlechte Erfahrungen gemacht – beides berühmte und beliebte Werke. „Bücher, die man nie wieder vergisst“, müssen also nicht zwingend gute Bücher sein : -)

Wiederum gibt es einige Fantasyromane in meiner Tabelle, denen ich 4 von 5 Sternen in der Tabelle gegeben habe (wobei ich manchmal Sterne mit Noten vertausche – mit dummen Folgen : – )) und wo ich keine Ahnung habe, was das war. Da wäre zum Beispiel Andreas Eschbachs Thriller  „Black Out“. Der steht da drin mit Ziffer 2. Ob das nun Note 2 oder 2 Sterne hieß? :- ) , nicht mal das weiß ich noch, jedenfalls angenommen, ich fand das Werk damals gut, davon ist bei mir nichts in Erinnerung geblieben.

Ein ähnliches Erlebnis habe ich beim Titel „Die Tränen des Lichts“ von Deborah Chester (auch Ziffer 2). Ein Blick aufs Cover bei Amazon sagt mir, dass mir zumindest das Cover noch bekannt ist, aber weiter komme ich auch hier nicht.

Vergesst ihr auch Fantasybücher?

Vielleicht kennt ihr solche und ähnliche Erlebnisse ja auch? Vielleicht betrifft dies auch gerade Rezensenten bzw. Blogrezensenten, die massenweise Bücher lesen? Falls ja, berichtet doch in einem Kommentar zu diesem Artikel von euren Erfahrungen.

Annira Falter

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3 Antworten zu Über 300 Fantasy-Romane gelesen – Bücher, die man wieder vergisst

  1. Pingback: Meine gelesenen Mangas das letzten Jahre « www.flyfiction-fantasy-verlag.de

  2. Hallo Annira Falter!
    Ich weiß was du meinst, mir geht es oft genau so.
    Besonders schlimm war es bei mir beim Roman „Elfenportal“ von Herbie Brennan. Ich hatte es vor einigen Jahren gelesen und las es dann noch einmal – das ist etwa ein Jahr her – da ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern konnte. Und jetzt weiß ich bereits wieder nicht mehr so richtig um was es darin ging… 😉
    So schlimm ist es aber wirklich nur bei wenigen Büchern.

  3. Hannah S. Baum schreibt:

    Liebe Annira,

    da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Leseeindrücke sind: “Fahrenheit 451″ habe ich vor 6 Jahren nur im Englisch-GK gelesen, und es hat sich unauslöschlich in mein Gedächtnis eingebrannt 😀
    Andererseits haben sich auch Bücher eingebrannt, die ganz besonders schlecht sind, wie „Die Macht des Einhorns“ von Tannith Lee oder der Schund, den mein Onkel schreibt XD

    Vergessen habe ich nur die Bücher, zu denen ich irgendwie eine indifferente Beziehung hatte. Wie die meisten musste auch ich Emilia Gallotti in der Schule lesen, und jedes Mal, wenn ich es für’s Studium noch mal brauche, lese ich es wieder komplett durch, weil ich schon wieder vergessen habe, was eigentlich genau passiert.
    Bei Fantasy-Büchern ging es mir bei „Das Schwer der Wahrheit“ von Terry Goodkind so. Da hat ja jeder Band fast 1000 Seiten. Ich habe irgendwann 2011 bei einer Backpacking-Tour angefangen und aus irgendwelchen Gründen aufgehört. 2012 habe ich es wieder versucht und erst da fiel mir wieder ein, warum ich das Buch beim ersten Mal aus der Hand gelegt habe: Ich fand’s langweilig.

    Erfahrungsgemäß würde ich also behaupten, dass man sich nur die Bücher merkt, die einen ganz besonders beeindruckt haben – sei es nun positiv oder negativ. Alles, was so ins Mittelmaß fällt, das filtert unser Gehirn raus und wird verdrängt.

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