Wie sehr spiegle ich mich in meinem Fantasy-Roman wieder?

Ich wurde von einem Leser gefragt, wie sehr ich mich selbst in meinem Fantasy-Buch „Astariann – Das Universum der Ancris“ widerspiegle, also welche Gemeinsamkeiten ich mit den Figuren habe.

Schwierige Sache, da ich mit einigen Figuren der Geschichte groß geworden bin, wobei Astarian, Leija, Gletzerin und Zerion in meiner Kindheit andere Namen hatten und auch ihr Charakter war mehr oder weniger anders – wobei die Antagonistin Gletzerin sich am meisten treu geblieben ist …

Aber zurück zu der Frage, wie sehr ich selbst in meinem Fantasy Roman drin bin. Gibt sicherlich Stoff für mehrere Blogbeiträge, ich werde hier mal ein paar erste Gedanken dazu schreiben.

Den Hauptcharakter Astarian habe ich eher als eine Art Wunschfigur entworfen. In gewisser Weise als „guten Freund“, aber wenn ich wählen könnte, ob ich Astarian als besten Freund haben möchte oder Astarian sein kann, dann würde ich lieber Astarian sein. Ist irgendwie so. Doch das wäre dann nicht mehr ich, ich wäre dann jemand komplett anders, würde andere Hobbys haben etc. – und was die Schulnoten betrifft, möchte ich lieber meine eigenen behalten als die von Astarian bekommen ; – )))

Ich möchte auch nicht Astarians Geschichte erleben, denn diese reichere ich als Autorin ja eifrig mit allerlei Konflikten an ; – )

Nun fragt ihr euch vielleicht, ob Astarian ein Gegenbild zu mir selbst ist. Ich denke, so kann man das auch nicht sagen. Astarian gilt bei den Ancris als sehr attraktiv, ich selbst komme nun aber keineswegs vom anderen Ende. Ist weder eine Gemeinsamkeit noch ein Gegenteil.

Was ist noch typisch für Astarian? – Er möchte zu allen freundlich, fair und gut sein, aber schafft es nicht immer, weil andere ihn in ihre eigenen fiesen Pläne einspannen und ihn zwingen, sich zwischen zwei Seiten zu entscheiden. Gemeinsamkeiten? Unterschiede? Nun, ich möchte auch freundlich, fair und gut sein und bin es im Großen und Ganzen, aber nicht immer, wobei das eher banale Gründe hat. Astarian würde sich banalen Gründen nicht aufhalten lassen.

So viel mal dazu für heute.

Eure

Annira Falter

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